Nutzung: 1987 ... 1992
1987 habe ich über Beziehungen (und mit viel Geld) einen Atari 800XE ergattern können. Das Ding und ein wenig Zubehör habe ich über etliche Umzüge hinweg mitgeschleppt, steht in meinem Computerarchiv - eigentlich nur ein kleiner Schrank in meinem Arbeitszimmer. Bei Wikipedia findet man (natürlich :-) einige Infos dazu.
So sah die Erstausstattung aus (einen einfachen grauen Joystick dafür hatte ich auch, den
habe ich aber irgendwann entsorgt):

Man kann sich wahrscheinlich heute nicht mehr vorstellen, wie lange ich warten musste, bis ein
größeres Programm von der Kassettenstation XC12 (da liefen stinknormale
Tonbandkassetten) in den Rechner geladen war.
Wer das Display vermisst: der Rechner wurde per KOAX-Antennenkabel an einen
Fernseher angeschlossen, da musste man dann einen - normalerweise nicht von Fernsehstationen genutzten -
Kanal einstellen.
1990 konnte ich mir dann weiteres Zubehör offiziell besorgen - das Wichtigste war ein
5.25-Zoll-Diskettenlaufwerk XF551, außerdem hatte ich auch einen
8-Pin-Nadeldrucker XMM801, auf dem ich fleißig Programmlistings und Anderes
auf Endlospapier ausgedruckt habe. Der war mir aber irgendwann zu groß zum Mitnehmen, deshalb hier
nicht zu sehen. Der Joystick war deutlich komfortabler zu handhaben als der alte:
Zum Computer gehörten einige Bücher (ja, damals wurden die tatsächlich noch auf Papier mitgeliefert),
das Atari-XL-Programmierhandbuch habe ich mir später besorgt:

Ich hatte in der Schule und im Studium einige Stunden zum Thema Programmieren,
da ging es aber um Binärcode und Assembler.
Mit mathematischer Aussagenlogik kannte ich mich auch aus ...
Die Programmiersprache Basic war die erste höhere Sprache, mit der ich
zu tun hatte, also habe ich mich reingekniet.
Und so wurden dann die Daten gesichert (von rechts nach links):
